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Evaluation von Drohungen (Threat assessment) |
| Anwendungsbereiche |
- Polizeiliche Evaluation von Drohungen - Nachrichtendienstliche Evaluation von Drohungen - Stalking - Häusliche Gewalt - klinische Psychologie und Psychiatrie
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| Publikationen |
Haas, H. (2004). Gefährlichkeitseinschätzung von Drohungen. Kriminalistik. 58(12): 791-799. Homepage "Kriminalistik" |
Escard, E., Haas, H. & Killias, M. (2003). Comportements suicidaires et violences: réflexions criminologiques à partir d'une étude portant sur 21 314 jeunes recrues suisses. (Übersetzung: Selbstmordversuche und Gewaltbereitschaft: Kriminologische Überlegungen aufgrunde der schweizer Rekrutenstudie mit 21'314 Teilnehmern). Encéphale. XXIX: 1-10. Abstract auf Medline
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Haas, H. & Schori, Y. (2000). Menaces de suicide ou d'homicide. (Übersetzung: Mord- und Selbstmorddrohungen) Psychoscope. Bern, 9/2000: 24-27. Text zum herunterladen
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Zusammenfassung
Drohungen, anonyme Briefe, schriftlicher Unfug und andere unangebrachte Mitteilungen sollten als kriminalistische Indizien behandelt werden, die man im gegebenen sozialen, kulturellen und individuellen Kontext interpretieren muss. Kontextspezifisch sind Arbeitskonflikte, häusliche Gewalt, kulturelle Konflikte bei Immigranten, Gewalt und Drohungen gegen Beamte, Drohungen gegen Politiker usw. Das semiotische Model der Kommunikation besteht aus dem Absender (Täter), der Nachricht, dem Empfänger, dem designierten Opfer und Trittbrettfahrern. Um eine Situation einzuschätzen, müssen alle Elemente in die Auswertung miteinbezogen werden.
Schlüsselwörter: Gefährlichkeit - Drohungen - Semiotik - Täter - Opfer - Einschäzung.


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